Stand: 26. September 2026 · Ein Vergleich von yourvcard

oneVcard Alternative: yourvcard im Vergleich

Gut zu wissen: Diesen Vergleich haben wir geschrieben, das Team von yourvcard. Wir sind selbst Anbieter digitaler Visitenkarten und damit kein unabhängiger Tester. Wir bewerten nach festen Kriterien, nennen unsere Quellen und korrigieren Angaben, sobald wir von einem Fehler erfahren. Der Vergleich richtet sich vor allem an Freelancer, Selbstständige und kleine Teams.

oneVcard aus Unterfranken verbindet digitale Visitenkarten mit physischen NFC-Produkten — von der Metal-Karte bis zum Teams-Dashboard mit CRM-Anbindung. Mit ISO-27001-Zertifizierung, Hosting in Frankfurt und Referenzkunden wie BASF, Porsche und BMW zählt der Anbieter zu den etablierten Playern im DACH-Raum. Wer aber eine digitale Visitenkarte ohne Abo sucht, lieber einmalig 69,99 € statt 4,99 € pro Monat zahlt oder als Freelancer keinen Enterprise-Funktionsumfang braucht, schaut sich nach einer schlankeren Alternative um. Genau das vergleichen wir hier — anhand von acht Kriterien mit Sterne-Wertung.

Auf einen Blick

  • yourvcard: ab 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig (Professional) — organische Design-Hintergründe, eigene Fonts, Apple & Google Wallet, Profil-Video, QR-Designer, monatlich kündbar, DSGVO-konform (Datenbank in Deutschland), Gründer-Support. Gesamtwertung: 37,5 / 40.
  • oneVcard: Lite 0 €/Monat, Premium ab 4,99 €/Monat (jährlich, kein Einmalkauf) — ISO 27001, Frankfurt-Hosting, Layout-Editor mit eigenem CSS, NFC-Shop (Metal/Classic), CRM/HR/SSO (Enterprise), Visitenkarten-Scanner. Gesamtwertung: 37,0 / 40.
  • DSGVO & Hosting: Beide DSGVO-konform; oneVcard zusätzlich ISO 27001:2022 (Rechenzentrum Frankfurt). yourvcard: Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU.
  • Empfehlung: Freelancer, Selbstständige und KMU mit Fokus auf Preis-Leistung & Einmalkauf → yourvcard. Teams mit CRM-/SSO-Pflicht oder Bedarf an NFC-Metallkarten → oneVcard prüfen.
Zwei Smartphones in Orange und Gold auf einem Schreibtisch
yourvcard und oneVcard: knapp beieinander, unterschiedliche Schwerpunkte

Was wir in diesem Vergleich bewerten

Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt — Kriterien, die für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten (Freelancer, Selbstständige, KMU) wirklich zählen. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1–5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich. Die Einmalzahlung zählt nur in Kriterium 1, damit sie nicht doppelt in die Wertung eingeht.

  1. Preis-Transparenz & Preis-Leistung — Stehen alle Preise offen? Was kostet der volle Funktionsumfang, und gibt es eine Einmalzahlung?
  2. Einstieg & Free-Plan — Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit?
  3. Design-Freiheit — Layout, Fonts, Farben, QR-Gestaltung, Video, Branding entfernbar?
  4. DSGVO & Hosting — Wo liegen die Daten? Gibt es einen AV-Vertrag und Zertifikate?
  5. Teilen & Wallet — Apple/Google Wallet, QR-Code, vCard-Download.
  6. Team & Unternehmens-Funktionen — Mehrnutzer, CI, eigene Instanz, SSO/AD.
  7. Vertrags-Flexibilität — Laufzeiten, Kündbarkeit und wie leicht du dein Kontingent anpasst.
  8. Deutscher Support & Erreichbarkeit — Sprache, Reaktionszeit, persönlicher Kontakt.

Bewusst nicht in der Wertung: CRM-Integration, Visitenkarten-Scanner, ISO 27001 als Enterprise-Spezialthema und NFC-Hardware-Shop. Diese Funktionen sind für bestimmte Zielgruppen relevant — und wir besprechen sie weiter unten ehrlich im Abschnitt „oneVcard — Vorteile und Grenzen“.

yourvcard und oneVcard im Schnell-Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.

# Kriterium yourvcard oneVcard
1 Preis-Transparenz & Preis-Leistung
5,0

3,5
2 Einstieg & Free-Plan
4,0

4,0
3 Design-Freiheit
4,5

5,0
4 DSGVO & Hosting
4,5

5,0
5 Teilen & Wallet
5,0

5,0
6 Team & Unternehmens-Funktionen
4,5

5,0
7 Vertrags-Flexibilität
5,0

4,5
8 Deutscher Support & Erreichbarkeit
5,0

5,0
Σ Gesamtwertung 37,5 / 40
⌀ 4,7 ★
37,0 / 40
⌀ 4,6 ★

Stand: 17. September 2026 · Quellen: oneVcard-Website (Preise, Features, Help Desk, Teams-Konfigurator), yourvcard-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien — jeder Punkt zählt gleich. Am 17. September 2026 haben wir Design-Freiheit, Preise, Vertrags-Flexibilität und Support neu bewertet.

In der Summe liegen beide Anbieter knapp beieinander, yourvcard mit einem halben Punkt vorn. Den Unterschied machen die Schwerpunkte: yourvcard liegt bei Preis-Leistung und Vertrags-Flexibilität vorn, oneVcard bei Design-Freiheit, Compliance, Team-Funktionen und physischen NFC-Produkten.

Was ist oneVcard?

oneVcard wird von der oneVcard GmbH mit Sitz in Wörth am Main betrieben (Geschäftsführer: Fabian Ripp und Christian Schneidawind). Die Plattform verbindet digitale Visitenkarten mit physischen NFC-Produkten — sogenannten „Physicals": Metal-Karten in Schwarz, Gold und Rosé, Classic-Karten aus Kunststoff und Badge-Sticker. Neben der App für iOS und Android gibt es Teams-Verwaltung mit zentralem Dashboard, einen Visitenkarten-Scanner für Papierkarten und ab der Enterprise-Lizenz CRM- sowie HR-Integrationen inklusive SSO über SAML 2.0. Mit dem Layout-Editor baust du deine Karte aus freien Blöcken auf. oneVcard wirbt mit ISO-27001-zertifiziertem Hosting in Frankfurt, einem externen Datenschutzbeauftragten und Referenzkunden wie BASF, Porsche und BMW. Die Positionierung ist klar auf den deutschen Markt und mittelständische bis große Unternehmen ausgerichtet.

Was ist yourvcard?

yourvcard ist eine in Deutschland entwickelte digitale Visitenkarte für Freelancer, Selbstständige und KMU. Der Fokus liegt auf einem fairen Preis, gestalterischer Freiheit und einem unkomplizierten Einstieg: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Starter-Plan, einen Professional-Plan ab 2,50 €/Monat — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € — sowie eine Enterprise-Variante mit eigener Instanz. yourvcard setzt auf ausdrucksstarke Design-Vorlagen (organische Hintergründe, eigene Fonts, QR-Designer, Profil-Video), Apple- und Google-Wallet-Pässe und persönlichen Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist. Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland; die Anwendung läuft auf Servern in der EU.

Die Kriterien im Detail

1. Preis-Transparenz & Preis-Leistung

Worum es geht: Stehen alle Preise offen, gibt es eine Einmalzahlung, und wie viel zahlst du für den vollen Funktionsumfang?

yourvcard (5,0 / 5): Alle Tarife stehen offen auf der Preisseite — Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Enterprise ab 499 €/Monat. Die Einmalzahlung ist im Markt eine Seltenheit und rechnet sich für Langnutzer schnell.

oneVcard (3,5 / 5): Lite (0 €) und Premium (4,99 €/Monat jährlich, 5,99 € monatlich) stehen offen auf der Preisseite. Teams-Preise zeigt der Konfigurator inklusive Mehrwertsteuer als Staffel: 59,90 € im Jahr für den ersten Nutzer, 23,80 € ab dem fünften und 5,95 € ab dem 250. Nutzer. Enterprise gibt es auf Anfrage. Einen Software-Einmalkauf bietet oneVcard nicht an, und Premium kostet im Einzelabo etwa doppelt so viel wie yourvcard Professional.

Einordnung: yourvcard liegt hier eineinhalb Stufen darüber. Die Preise stehen bei beiden offen, doch für Selbstständige und kleine Teams ist yourvcard spürbar günstiger: Das Einzelabo kostet etwa die Hälfte, ein 5er-Team 150 statt 175,34 € netto im Jahr — und nur bei yourvcard kannst du die Software einmalig kaufen und danach ohne laufende Kosten nutzen. In größeren Teams sinkt der Preis pro Nutzer bei oneVcard durch die Staffel deutlich.

2. Einstieg & Free-Plan

Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit, und was kann der kostenlose Plan?

yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos, der Self-Service-Einstieg schnell und ohne Demo-Termin. QR- und Link-Sharing sind enthalten. Eigenes Logo, Branding-Entfernung und Wallet-Pass sind erst ab Professional verfügbar.

oneVcard (4,0 / 5): Der Lite-Plan ist dauerhaft kostenlos, bei der Registrierung sind keine Zahlungsdaten nötig. NFC-, QR- und Link-Sharing funktionieren bereits im Free-Plan. Branding-Entfernung, Wallet, Logo und Scanner gehören jedoch erst ab Premium dazu.

Einordnung: Beide Anbieter sind hier gleichauf — beide bieten einen soliden Free-Plan mit sinnvollen Basics und Einschränkungen bei Branding und Wallet.

3. Design-Freiheit

Worum es geht: Wie viel gestalterische Freiheit hast du bei Layout, Fonts, Farben, Hintergrund, QR-Code und Video?

yourvcard (4,5 / 5): Organische Hintergründe, Font-Familien-Auswahl, Stil- und Duotone-Optionen, verschiedene Link-Button-Stile, QR-Hintergrundbild und Profil-Video. Die fertigen Karten wirken gestalterisch eigenständig.

oneVcard (5,0 / 5): Die sechs Design-Vorlagen sind nur der Einstieg. Im Layout-Editor baust du die Karte aus freien Blöcken auf — Raster, Flex-Container, Bild, Video, Karte, Button, Link, Icon-Block, Text und Trennlinie —, dazu kommen Hintergrundbilder, Farben per HEX-Code, mehrere Schriftarten, QR-Anpassung und vollständig anpassbares CSS. Eigene Vorlagen und Schriftarten gibt es ab Teams.

Einordnung: oneVcard liegt hier eine halbe Stufe darüber, weil freie Blöcke und eigenes CSS praktisch jedes Layout erlauben. yourvcard setzt auf fertige Gestaltungsoptionen, mit denen du ohne Layout- oder CSS-Kenntnisse zu einer eigenständigen Karte kommst.

4. DSGVO & Hosting

Worum es geht: Wo liegen die Daten, gibt es einen AV-Vertrag und unabhängige Zertifikate?

yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Keine Drittstaaten, datenminimierender Ansatz — ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat gibt es jedoch nicht.

oneVcard (5,0 / 5): oneVcard hostet in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt, Deutschland. Einen AV-Vertrag gibt es zum Download im Help Desk, ein externer Datenschutzbeauftragter (Prof. Dr. Eberhard Schott) ist benannt.

Einordnung: Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland; oneVcard liegt durch das ISO-27001-Zertifikat eine halbe Stufe darüber. Mehr dazu in unserem Beitrag zu DSGVO-konformen digitalen Visitenkarten.

5. Teilen & Wallet

Worum es geht: Apple/Google Wallet, QR-Code, Link und vCard-Übergabe.

yourvcard (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet-Pass ab Professional, dazu QR-Code, Link und vCard-Download. Der QR-Code ist zentral aktualisierbar. Den Codetyp kannst du vorab im vCard QR-Code Generator ausprobieren, ohne Anmeldung.

oneVcard (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet ab Premium, dazu NFC-Tap (inklusive Physicals), QR, Link und vCard-Download. Offline-QR und Redirect-Optionen gehören zum Premium-Umfang.

Einordnung: Beide Anbieter sind bei vollem Funktionsumfang gleich stark; oneVcard ergänzt digitales Teilen um physische NFC-Karten.

6. Team & Unternehmens-Funktionen

Worum es geht: Mehrnutzer-Verwaltung, einheitliches CI-Branding, eigene Instanz und SSO/Active Directory.

yourvcard (4,5 / 5): yourvcard bietet Team-Verwaltung, CI-Templates und mit der Enterprise-Variante eine eigene Instanz. Single Sign-On oder eine Microsoft-Entra-Anbindung gehören nicht zum Funktionsumfang.

oneVcard (5,0 / 5): oneVcard Teams bietet zentrale Verwaltung, CSV-Import, Rollen und Rechte. Teams Enterprise ergänzt SSO via SAML 2.0, HR-Integrationen (Azure/Entra, SAP, Personio), CRM-Sync und API-Zugang.

Einordnung: oneVcard liegt hier eine Stufe darüber, weil SSO, HR-Sync und CRM-Anbindung für größere Organisationen den Ausschlag geben.

7. Vertrags-Flexibilität

Worum es geht: Wie lange bindest du dich, wie schnell kommst du raus, und wie leicht passt du dein Kontingent an?

yourvcard (5,0 / 5): Professional und Teams laufen wahlweise monatlich oder jährlich, das Monatsabo ist monatlich kündbar. Vom Starter in Professional wechselst du jederzeit. Und wer sich gar nicht binden möchte, kauft Professional einmalig für 69,99 € — danach läuft deine Karte ohne laufende Kosten weiter.

oneVcard (4,5 / 5): Premium läuft wahlweise monatlich oder jährlich, und das Kontingent lässt sich jederzeit hoch- und runterskalieren. Im Teams-Konfigurator buchst du eine Jahreslizenz; in Teams Enterprise sind Vertragsbedingungen und Laufzeiten anpassbar. Physicals kaufst du einmalig.

Einordnung: Beide Anbieter sind flexibel. yourvcard liegt eine halbe Stufe darüber, weil auch Teams monatlich abgerechnet werden kann. Den Einmalkauf, den es bei oneVcard für die Software nicht gibt, haben wir bereits in Kriterium 1 gewertet — er zählt hier bewusst nicht noch einmal.

8. Deutscher Support & Erreichbarkeit

Worum es geht: Support-Sprache, Reaktionszeit und persönliche Ansprechbarkeit.

yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist — kurze Wege, persönliche Antworten.

oneVcard (5,0 / 5): Deutsches Unternehmen mit Support per Telefon, Help Desk (help.onevcard.de) und E-Mail. Auch bei oneVcard schreiben die Gründer selbst mit den Kunden. Enterprise-Kunden erhalten einen persönlichen Ansprechpartner.

Einordnung: Beide Anbieter sind hier gleich stark: deutschsprachig, gut erreichbar und mit Gründern, die selbst antworten.

Direkt-Vergleich der Features

Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten. Diese Tabelle wertet nicht, sie listet — Vergleich auf Augenhöhe.

Feature yourvcard oneVcard
Herkunft / Zielmarkt Deutschland — Freelancer/KMU Deutschland (Unterfranken) — KMU bis Enterprise
Hosting / DSGVO Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU ISO 27001, Rechenzentrum Frankfurt, AV-Vertrag, externer DSB
Kostenloser Plan Ja (Starter, kein Logo, kein Wallet, kein Branding-Entfernen) Ja (Lite, kein Logo, kein Wallet, kein Branding-Entfernen)
Preis Einzel (Abo) ab 2,50 €/Monat (Professional) ab 4,99 €/Monat (Premium, jährlich)
Software-Einmalkauf ab 69,99 € (Professional) Nicht verfügbar (Physicals als Einmalkauf)
Preis Teams ab 2,50 €/Nutzer/Monat Staffel von 59,90 € bis 5,95 €/Nutzer/Jahr (inkl. MwSt.)
Wallet (Apple/Google) Ja — ab Professional Ja — ab Premium
QR / Link / vCard / NFC Ja (digital) Ja (+ NFC Physicals: Metal, Classic, Badge)
Physische NFC-Karten (Shop) Nein Ja — Metal, Classic, Badge, Stand-Up
Design-Tiefe Organische Hintergründe, Fonts, Duotone, Profil-Video, QR-Designer Layout-Editor mit freien Blöcken, eigenes CSS, Hintergrundbilder, 6 Vorlagen, HEX-Farben, Schriftarten, QR-Anpassung
Video auf der Karte Ja — Profil-Video (ab Professional) Ja — Video-Block im Layout-Editor
Team- & CI-Verwaltung Ja Ja + zentrale Verwaltung, CSV-Import
CRM-Integration Nein Ja — HubSpot, Salesforce, Pipedrive u. a. (Enterprise)
HR-Integrationen / Entra Nein Ja — Azure/Entra, SAP, Personio u. a. (Enterprise)
Visitenkarten-Scanner Nein Ja — ab Premium, native App
SSO / SAML Nein Ja — Teams Enterprise
Virtual Backgrounds — Ja
Support / Sprache Deutsch, Gründer direkt Deutsch, Telefon, Help Desk, E-Mail
Besonderheit Einmalzahlung, QR-Designer Layout-Editor mit CSS, ISO 27001, NFC-Hardware-Shop, CRM/HR-Stack

oneVcard — Vorteile und Grenzen

Drei Funktionsbereiche von oneVcard bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real — und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen oneVcard auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte" für die typische Zielgruppe an Grenzen stößt.

NFC-Hardware-Shop (Physicals)

oneVcard verkauft physische NFC-Produkte direkt im eigenen Shop: Metal-Karten mit Gravur in Schwarz, Gold und Rosé (optional mit Logo), Classic-Karten aus Kunststoff und Badge-Sticker für Smartphones oder Laptops. Die Physicals verknüpfen sich mit der digitalen Karte — der Empfänger braucht keine App, um Kontaktdaten per NFC oder QR zu speichern. Für Teams gibt es Bundles über den Konfigurator, inklusive Metal-Karten für alle oder ausgewählte Mitarbeitende.

Wann das für dich zählt: Wenn du haptisches Networking willst und Software plus Karte aus einer Hand kaufen möchtest, ist das ein echter Mehrwert. yourvcard verzichtet bewusst auf einen eigenen Hardware-Shop, weil QR-Code, Link und Wallet-Pass die meisten Anwendungsfälle abdecken; NFC-Karten von Drittanbietern lassen sich mit dem yourvcard-Profil verknüpfen.

CRM-/HR-Integrationen und SSO (Enterprise)

Ab der Teams-Enterprise-Lizenz synchronisiert oneVcard Mitarbeiterdaten mit HR-Systemen wie Microsoft Azure/Entra ID, SAP HR, BambooHR oder Personio. Gescannte oder per Connect-Button erfasste Kontakte fließen in CRM-Systeme wie HubSpot, Salesforce, Pipedrive oder Microsoft Dynamics 365. Single Sign-On über SAML 2.0 ermöglicht den Login mit bestehenden Firmen-Zugangsdaten.

Wann das für dich zählt: Für IT-Abteilungen, regulierte Branchen und Rollouts mit Identity-Pflichten sind HR-Sync, CRM-Anbindung und SSO oft Pflichtkriterien. yourvcard adressiert mit der Enterprise-Instanz eine ähnliche Größenordnung, bietet aber kein SSO/Entra und keine CRM-Integration — für KMU ohne formale Identity-Anforderungen ist das im Tagesgeschäft selten ausschlaggebend.

Visitenkarten-Scanner und Connect-Button (Lead-Gen)

Ab Premium scannt die oneVcard-App Papier-Visitenkarten und speichert die Kontaktdaten digital. Der Connect-Button auf der digitalen Karte ermöglicht einen gegenseitigen Kontaktaustausch — du teilst deine Daten und erhältst gleichzeitig die des Gegenübers. Ab Teams werden Leads zentral verwaltet.

Wann das für dich zählt: Wenn du auf Messen oder im Vertrieb aktiv Papierkarten digitalisierst und Follow-ups brauchst, ist der Scanner praktisch. yourvcard konzentriert sich bewusst auf die Visitenkarte selbst und verzichtet auf einen eigenen Scanner — für Freelancer und kleine Teams, die Kontakte ohnehin manuell pflegen, hält das die Anwendung schlank und günstig.

Wo oneVcard an Grenzen stößt

So klar diese drei Stärken sind: Als Freelancer oder Selbstständige solltest du diese Punkte kennen.

  • Kein Software-Einmalkauf — Premium nur als Abo (4,99–5,99 €/Monat), während yourvcard 69,99 € einmalig anbietet.
  • Höherer laufender Preis — Premium kostet fast doppelt so viel wie yourvcard Professional (2,50 €/Monat).
  • Wallet, Logo, Branding-Entfernung und Scanner erst ab Premium — der Lite-Plan bleibt eingeschränkt.
  • Enterprise-Preise nur auf Anfrage — keine offene Preisangabe für den vollen Integrations-Stack.

Wo yourvcard stärker ist

Günstiger Einzelpreis und Einmalkauf

yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat — oder 69,99 € einmalig, danach ohne laufende Kosten. Gegenüber oneVcard Premium (4,99 €/Monat jährlich) ist das rund die Hälfte, und einen Software-Einmalkauf bietet oneVcard nicht an. Preise ansehen.

Eigenständiges Design ohne Layout-Arbeit

Organische Hintergründe, eigene Font-Familien, Stil- und Duotone-Optionen, verschiedene Link-Button-Stile, QR-Hintergrundbild und Profil-Video: Mit yourvcard steht deine Karte in wenigen Minuten, ganz ohne Layout- oder CSS-Kenntnisse. Kostenlos starten.

Kostenlos starten

Volle Flexibilität ohne Bindung

Monatlich kündbar oder einmal kaufen, jederzeit vom Starter in Professional wachsen — und auch Teams kannst du monatlich abrechnen.

Preise ansehen

Preise im Direktvergleich

Alle oneVcard-Preise in Euro (Stand: September 2026, Quellen: onevcard.de/pricing und Teams-Konfigurator). yourvcard rechnet ebenfalls in Euro ab; als Kleinunternehmer weisen wir keine Umsatzsteuer aus, unsere Preise sind Endpreise:

Tarif / Level yourvcard oneVcard
Kostenlos Starter (mit yourvcard-Branding, ohne Wallet, ohne Logo) Lite (mit oneVcard-Branding, ohne Wallet, ohne Logo)
Einzel-Abo (monatlich) 2,50 €/Monat (Professional) 5,99 €/Monat (Premium)
Einzel-Abo (jährlich) ab 2,50 €/Monat 4,99 €/Monat (Premium)
Software-Einmalkauf 69,99 € (Professional) Nicht verfügbar (Physicals als Einmalkauf)
Teams ab 2,50 €/Nutzer/Monat Jahreslizenz mit Staffel: 59,90 € für den 1. Nutzer, sinkend bis 5,95 €/Nutzer/Jahr ab 250 Nutzern (inkl. MwSt.)
Enterprise ab 499 €/Monat (eigene Instanz) Auf Anfrage (SSO, API, CRM/HR)
NFC-Karten (Hardware) Kein eigener Shop (Drittanbieter nutzbar) Eigener Shop (Metal, Classic, Badge)

Rechenbeispiel Einzelnutzer: Mit dem Einmalkauf zahlst du bei yourvcard 69,99 € — einmal. Bei oneVcard Premium summieren sich 4,99 €/Monat (jährlich abgerechnet) auf knapp 60 € pro Jahr; nach gut 14 Monaten hast du den yourvcard-Einmalpreis erreicht, danach läuft yourvcard kostenfrei weiter.

Rechenbeispiel 5er-Team (jährlich): yourvcard kostet 12,50 €/Monat (5 × 2,50 €), also 150 € im Jahr — als Endpreis, weil wir keine Umsatzsteuer ausweisen. oneVcard Teams kostet laut Konfigurator 208,65 € im Jahr inklusive Mehrwertsteuer, also 175,34 € netto oder rund 14,60 €/Monat — mit Premium-Funktionen für alle Nutzer. Kannst du die Vorsteuer abziehen, zählt für dich der Nettopreis. CRM-Sync und SSO gibt es ab Enterprise.

Für wen passt welcher Anbieter?

yourvcard passt zu dir, wenn …

  • …du einen günstigen Einzelpreis willst — oder lieber einmalig 69,99 € zahlst.
  • …du eine ausdrucksstarke Karte willst, ohne dich in Layout oder CSS einzuarbeiten.
  • …du als Freelancer, Selbstständige oder kleines Team keinen Enterprise-Funktionsumfang brauchst.
  • …du Wert auf eine Datenbank in Deutschland, und persönlichen Gründer-Support legst.
  • …du monatlich kündbar bleiben oder ohne laufende Kosten arbeiten willst.

oneVcard passt zu dir, wenn …

  • …du physische NFC-Karten (Metal, Classic, Badge) direkt beim Anbieter beziehen willst.
  • …du deine Karte per Layout-Editor und eigenem CSS völlig frei aufbauen willst.
  • …deine Organisation SSO, HR-Sync oder CRM-Anbindung benötigt.
  • …ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat ein formales Anforderungskriterium ist.
  • …du Papier-Visitenkarten per App scannst und Leads zentral verwalten willst.
  • …du virtuelle Hintergründe für Videokonferenzen aus einer Hand suchst.

Migration: So wechselst du von oneVcard zu yourvcard

Der Wechsel ist unkompliziert — und dauert keine zehn Minuten:

  1. Account anlegen: Registriere dich kostenlos bei yourvcard — kein Vertrag, keine Kreditkarte nötig.
  2. Profil übertragen: Übernimm Name, Position, Kontaktdaten, Links und Social-Profile aus deiner oneVcard-Karte.
  3. Design einrichten: Wähle eine Vorlage, lade dein Logo hoch und passe Hintergrund, Fonts und Farben an (eigenes Logo und Wallet-Pass ab Professional).
  4. Wallet & QR testen: Lege den Apple-/Google-Wallet-Pass an und prüfe den QR-Code (Professional).
  5. Team einladen: Lade bei Bedarf Kolleginnen und Kollegen ein und hinterlege CI-Templates.
  6. Altes Abo kündigen: Erst wenn alles läuft, kündigst du dein oneVcard-Premium-Abo — ohne Zeitdruck. Deine Physicals kannst du weiter nutzen und auf das neue yourvcard-Profil umleiten.

Unser Fazit

In den acht Kriterien liegen yourvcard (37,5/40) und oneVcard (37,0/40) knapp beieinander — der Unterschied liegt im Fokus. yourvcard passt zu Freelancern, Selbstständigen und kleinen Teams, die einen günstigen Einzelpreis, die Option auf einen Einmalkauf und eine schnell gestaltete Karte suchen. oneVcard ist die richtige Plattform, wenn du dein Layout frei per CSS gestalten willst, NFC-Metallkarten aus einer Hand suchst, CRM-/HR-Integrationen brauchst oder formale Compliance-Anforderungen wie ISO 27001 erfüllen musst. Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet oneVcard im Vergleich zu yourvcard?

oneVcard Premium kostet 4,99 €/Monat bei jährlicher Abrechnung (5,99 € monatlich). yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig. Im Einzelabo ist yourvcard damit rund halb so teuer und bietet zusätzlich eine Einmalzahlung. Für Teams berechnet oneVcard Staffelpreise inklusive Mehrwertsteuer: 59,90 € im Jahr für den ersten Nutzer, mit wachsender Nutzerzahl sinkend bis 5,95 € pro Nutzer im Jahr.

Gibt es eine oneVcard Alternative mit Einmalzahlung?

Ja. yourvcard bietet den Professional-Plan als Einmalkauf für 69,99 € an — danach fallen keine laufenden Kosten an. oneVcard hat keinen Software-Einmalkauf, sondern ausschließlich Abomodelle für Premium.

Ist oneVcard DSGVO-konform und wo wird gehostet?

Ja. oneVcard ist ISO 27001-zertifiziert und hostet in einem Rechenzentrum in Frankfurt, Deutschland. yourvcard ist ebenfalls DSGVO-konform: Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Mehr dazu in unserem Beitrag zu DSGVO-konformen digitalen Visitenkarten.

Bietet yourvcard NFC-Metallkarten wie oneVcard?

Nein. yourvcard hat keinen eigenen NFC-Hardware-Shop. Du teilst deine Karte digital per QR, Link und Wallet-Pass. NFC-Karten von Drittanbietern lassen sich mit dem yourvcard-Profil verknüpfen — oneVcard verkauft Metal, Classic und Badge direkt im eigenen Shop.

Unterstützt yourvcard CRM-Integrationen wie oneVcard?

Nein. yourvcard verzichtet bewusst auf eine eigene CRM-Integration. oneVcard synchronisiert ab Enterprise mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und weiteren CRM-Systemen — relevant für Vertriebsteams mit automatisiertem Follow-up.

Hat oneVcard einen kostenlosen Plan?

Ja. Der Lite-Plan ist dauerhaft kostenlos und enthält NFC-, QR- und Link-Sharing. yourvcard bietet ebenfalls einen dauerhaft kostenlosen Starter-Plan; Wallet-Pass, eigenes Logo und Branding-Entfernung gibt es dort allerdings erst ab Professional.

Welche Alternative passt für Freelancer, welche für Enterprise mit NFC-Hardware?

Für Freelancer, Selbstständige und kleine Teams mit Fokus auf Preis, Einmalkauf und schnellen Einstieg ist yourvcard die naheliegende Wahl. Für Teams mit CRM-, SSO- oder Compliance-Anforderungen, Bedarf an NFC-Metallkarten oder dem Wunsch nach freiem Layout per CSS lohnt sich ein Blick auf oneVcard. Einen breiteren Marktüberblick gibt unser Vergleich digitaler Visitenkarten.

Weitere Alternativen im Vergleich

Du vergleichst mehrere Anbieter? Diese 1:1-Vergleiche nach demselben Schema helfen weiter: Lemontaps Alternative · Spreadly Alternative · Wazzl Alternative · Baningo Alternative.

Gründer YourVCard

Christoph Doll

Gründer YourVCard

Über den Autor

Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.